Diabetes mellitus
Nachfolgend wird die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus beschrieben. Dabei wird die Erkrankung mittels einer Diabetes Definition erklärt, um die Zuckerkrankheit klar einzuordnen. Anschliessend werden die wichtigsten Hauptursachen von Diabetes mellitus erläutert und typische Diabetes Symptome aufgezeigt. Danach werden konventionelle Therapien vorgestellt, die darauf abzielen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, Folgeerkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Zusätzlich wird anhand der kybun Wirkungsweise erklärt, wie kybun Produkte helfen können, Beschwerden und mögliche Folgen von Diabetes positiv zu beeinflussen und den Umgang mit Diabetes mellitus im Alltag zu unterstützen.
Definition
Was ist Diabetes?
Diabetes – medizinisch Diabetes mellitus – ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die auch als Zuckerkrankheit bekannt ist. Bei Diabetes mellitus ist die Regulation des Blutzuckerspiegels gestört, sodass dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte auftreten können. Ursache dafür ist entweder ein Mangel an Insulin oder eine verminderte Wirkung des Insulins im Körper, die sogenannte Insulinresistenz. Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das dafür sorgt, dass Zucker aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen und dort als Energie genutzt werden kann. Gemäss der gängigen Diabetes mellitus Definition unterscheidet man verschiedene Formen des Diabetes. Die wichtigsten sind:
- ◉ Diabetes Typ 1: Tritt meist plötzlich auf, oft im Kindes- oder Jugendalter. Hier zerstört das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Betroffene sind auf Insulin angewiesen, um den Blutzucker zu regulieren.
- ◉ Diabetes Typ 2: Entwickelt sich häufig schleichend über Jahre, vor allem bei Übergewicht, Bewegungsmangel oder genetischer Veranlagung. Bei Diabetes Typ 2 wirken Insulin und Blutzucker-Regulation weniger effektiv (Insulinresistenz).
- ◉ Altersdiabetes: Häufig bei älteren Menschen, eng verwandt mit Diabetes Typ 2. Entsteht durch altersbedingte Stoffwechselveränderungen, oft kombiniert mit Übergewicht oder körperlicher Inaktivität.
Gesund
- Bauchspeicheldrüse
- Insulin
- Glukose
- Insulin Rezeptor
- Glukose Transporter
- Zelle
Diabetes Typ 1
- Bauchspeicheldrüse
- Fehlendes Insulin
- Glukose
- Insulin Rezeptor
- Glukose Transporter
- Zelle
Diabetes Typ 2
- Bauchspeicheldrüse
- Insulin
- Glukose
- Insulin Rezeptor
- Glukose Transporter
- Zelle
Unabhängig vom Diabetes Typ handelt es sich bei Diabetes mellitus um eine Erkrankung, die den gesamten Stoffwechsel beeinflusst. Unbehandelt oder schlecht eingestellt kann Diabetes langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen, wie dem diabetischen Fuss, Nervenschäden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das macht deutlich, dass es sich um eine ernsthafte Komplikation handelt. Deshalb ist eine frühzeitige Diabetes Diagnose wichtig. Erste Diabetes Anzeichen sollten deshalb ernst genommen werden.
Ursachen von Diabetes
Die Entstehung von Diabetes mellitus hat unterschiedliche Ursachen, die sich je nach Diabetes-Typ deutlich unterscheiden. Beim Diabetes Typ 1 handelt es sich überwiegend um eine Autoimmunerkrankung. Dabei richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Da Insulin für die Aufnahme von Zucker aus dem Blut in die Körperzellen notwendig ist, führt die Zerstörung dieser Zellen zu einem absoluten Insulinmangel und dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten.
Typ 2 Diabetes entsteht hingegen meist schleichend und ist eng mit Stoffwechselstörungen verbunden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die sogenannte Insulinresistenz: Die Körperzellen reagieren zunehmend schlechter auf Insulin, sodass Zucker nicht mehr ausreichend aus dem Blut aufgenommen wird. Um diesen Effekt auszugleichen, produziert die Bauchspeicheldrüse zunächst mehr Insulin, was sie langfristig überlastet. Übergewicht, insbesondere viszerales Fettgewebe, verstärkt diesen Prozess, da Fettzellen entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzen, die die Insulinwirkung zusätzlich hemmen.
Genetische Faktoren beeinflussen das Risiko für beide Diabetesformen. Menschen mit Diabetes in der Familie haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko, da bestimmte genetische Veranlagungen sowohl die Insulinproduktion als auch die Insulinwirkung beeinträchtigen können. Die genetische Prädisposition allein führt jedoch meist nicht zur Erkrankung, sondern entfaltet ihre Wirkung vor allem in Kombination mit ungünstigen Lebensstilfaktoren.
Zu den wichtigsten beeinflussbaren Hauptursachen bei Diabetes mellitus zählen eine unausgewogene, zucker- und fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel sowie chronischer Stress und Schlafmangel. Fehlende körperliche Aktivität reduziert den Glukoseverbrauch der Muskulatur und verschlechtert die Insulinempfindlichkeit der Zellen, was den Blutzuckerspiegel langfristig ansteigen lässt. Chronischer Stress und unzureichender Schlaf fördern zudem die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol, die den Blutzucker erhöhen und die Insulinwirkung abschwächen.
Weitere begünstigende Faktoren sind hormonelle Veränderungen, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels. Diese Erkrankungen stehen häufig in enger Wechselwirkung mit Insulinresistenz und verstärken metabolische Fehlregulationen. In ihrer Gesamtheit können diese Faktoren die Entstehung der Zuckerkrankheit fördern. Ein gutes Verständnis der Ursachen trägt dazu bei, frühe Symptome bei Diabetes rechtzeitig zu erkennen und insbesondere der Entwicklung von Diabetes Typ 2 Symptomen aktiv entgegenzuwirken.
Symptome von Diabetes
Die Diabetes mellitus Symptome können sehr unterschiedlich sein und hängen vom Diabetes Typ sowie der Dauer und Schwere der Erkrankung ab. Erste Diabetes Anzeichen treten oft schleichend auf, insbesondere bei Typ 2 Diabetes, während Diabetes Typ 1 häufig plötzlich und ausgeprägter beginnt. Eine eindeutige Diabetes Diagnose sollte immer durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen. Zur Abklärung werden Blutuntersuchungen im Rahmen eines Diabetes Tests, Messungen des Blutzuckers sowie weitere Laborwerte durchgeführt. Nachfolgend sind die häufigsten Diabetes Symptome aufgeführt. Es ist wichtig zu beachten, dass die Liste nicht abschliessend ist und auch atypische Symptome bei Diabetes mellitus auftreten können:
- ◉ Vermehrter Durst: Starker Flüssigkeitsbedarf durch erhöhten Blutzucker, der den Körper dehydriert.
- ◉ Häufiges Wasserlassen: Die Nieren scheiden überschüssigen Zucker aus, was zu vermehrtem Urin führt.
- ◉ Erhöhte Müdigkeit und Abgeschlagenheit: Zucker gelangt nicht effektiv in die Zellen, wodurch Energie fehlt.
- ◉ Unerklärlicher Gewichtsverlust: Besonders bei Diabetes Typ 1 kann der Körper trotz normaler oder erhöhter Nahrungsaufnahme Gewicht verlieren.
- ◉ Sehstörungen: Schwankende Diabetes Werte können die Linse im Auge beeinflussen, was verschwommenes Sehen verursacht.
- ◉ Langsame Wundheilung: Diabetiker neigen zu Infektionen, da hoher Blutzucker die Heilung verzögert.
- ◉ Wiederkehrende Infektionen: Häufige Harnwegs-, Haut- oder Pilzinfektionen.
- ◉ Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in Händen und Füssen: Zeichen von Nervenschäden (Polyneuropathie) bei länger bestehendem Diabetes mellitus.
- ◉ Diabetischer Fuss: Veränderungen an den Füssen wie Druckstellen, offene Stellen, Wunden oder Infektionen, die durch verminderte Sensibilität, Durchblutungsstörungen und Nervenschäden entstehen. Dies kann zu einer ernsthaften Komplikation werden, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt wird.
- ◉ Hautveränderungen: Trockene, juckende oder verfärbte Haut, besonders an Füssen und Beinen.
- ◉ Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen oder Verdauungsprobleme können auftreten.
- ◉ Erhöhte Infektionsanfälligkeit: Wiederkehrende Infekte durch Beeinträchtigung des Immunsystems bei Diabetikern.
- ◉ Juckreiz, besonders im Genital- oder Analbereich: Durch erhöhte Zuckerwerte können Pilzinfektionen und Hautreizungen entstehen.
- ◉ Kälte- oder Hitzeempfindlichkeit: Durch Durchblutungsstörungen und Nervenschäden kommt es zu veränderten Temperaturempfindungen.
- ◉ Krampfneigung oder Muskelschwäche: Besonders in Beinen und Füssen, oft als Folge von Nervenschäden.
- ◉ Schwindel oder Benommenheit: Kann auftreten, wenn Blutzucker stark schwankt oder zu niedrig ist (Hypoglykämie).
- ◉ Reizbarkeit oder Konzentrationsprobleme: Schwankende Diabetes Werte wirken sich direkt auf das Nervensystem und die Leistungsfähigkeit aus.
Frühzeitiges Erkennen der Diabetes Symptome ist entscheidend, um die Folgen von Diabetes wie Nervenschäden, Augenerkrankungen oder Herz-Kreislauf-Probleme zu verhindern.
Konventionelle Therapien – was hilft bei Diabetes
Die konventionelle Therapie bei Diabetes mellitus verfolgt mehrere Ziele: den Blutzucker stabil zu halten, Symptome bei Diabetes zu lindern, Folgen von Diabetes zu vermeiden und die Lebensqualität der Diabetiker zu verbessern. Meist werden verschiedene Massnahmen kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Eine ärztliche Beratung ist wichtig, um die geeignete Therapie individuell anzupassen.
- ◉ Behandlung der Grunderkrankung: Insbesondere bei Diabetes Typ 1 ist eine lebenslange Insulintherapie notwendig, bei Typ 2 Diabetes stehen Lebensstiländerungen, Medikamente oder Insulin zur Kontrolle des Blutzuckers im Vordergrund.
- ◉ Medikamentöse Therapie: Dazu gehören orale Antidiabetika (z. B. Metformin, Sulfonylharnstoffe) oder Insulin, um Diabeteswerte langfristig zu regulieren.
- ◉ Blutzucker-Selbstkontrolle: Regelmässiges Messen unterstützt Diabetiker, Diabeteswerte zu überwachen und Therapieanpassungen vorzunehmen.
- ◉ Ernährungsoptimierung: Ausgewogene Ernährung mit reduziertem Zucker- und Fettanteil stabilisiert den Blutzucker und unterstützt Gewichtsmanagement.
- ◉ Gewichtsmanagement: Insbesondere bei Diabetes Typ 2 trägt gesundes Körpergewicht zur Senkung der Insulinresistenz bei.
- ◉ Bewegungstraining: Regelmässige körperliche Aktivität wie Gehen, Radfahren oder Schwimmen verbessert Stoffwechsel, Blutzucker und Herz-Kreislauf-Gesundheit.
- ◉ Schulung und Beratung: Diabetes-Schulungen helfen Symptome von Diabetes zu erkennen und den Alltag entsprechend zu gestalten.
- ◉ Fusspflege (Podologie): Regelmässige Kontrolle und Pflege der Füsse, besonders bei diabetischem Fuss, um Verletzungen und Folgeinfektionen zu vermeiden.
- ◉ Blutdruck- und Cholesterinkontrolle: Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei Diabetikern häufiger auftreten.
- ◉ Augenkontrolle: Regelmässige Untersuchung zur Früherkennung von diabetischer Retinopathie.
- ◉ Nierenfunktion überwachen: Bei der Zuckerkrankheit besteht erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen. Frühzeitige Tests helfen Folgeschäden zu verhindern.
- ◉ Medikamentöse Therapie von Begleiterkrankungen: Blutdrucksenker, Cholesterinsenker oder Gerinnungshemmer können bei Diabetikern notwendig sein.
- ◉ Psychologische Unterstützung: Beratung, Entspannungstechniken oder Therapie helfen, den Umgang mit chronischer Erkrankung und Lebensstiländerungen zu erleichtern.
- ◉ Regelmässige Kontrolluntersuchungen: Ärztliche Untersuchungen überwachen Diabeteswerte, erkennen Diabetes Symptome früh und passen die Therapie an.
kybun Wirkungsweise – was hilft bei Diabetes
Die kybun Produkte setzen gezielt dort an, wo viele Probleme von Menschen mit Diabetes beginnen. Dank der elastisch-federnden Sohle entlasten kybun Schuhe einerseits den Bewegungsapparat und schützen vor punktuellen Druckstellen. Andererseits fördern sie eine natürliche, aktive Gehbewegung. Dies regt die Durchblutung an, mobilisiert sanft die Muskulatur und stabilisiert das Gleichgewicht. Gleichzeitig stimuliert das Gehen auf dem elastisch-federnden Material die Fusssohlen, was besonders bei Diabetikern mit beginnender Polyneuropathie unterstützend wirken kann.
Die kybun Schuhe helfen bei Diabetes durch die folgenden Wirkungsweisen:
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Bewegungsförderung und Reduktion der sitzenden Tätigkeit
Regelmässige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil im Umgang mit Typ 2 Diabetes. Die kybun Schuhe und die kybun Matte entlasten den Bewegungsapparat, lindern mögliche Beschwerden und fördern so Freude und Motivation an der Bewegung. Das dynamische Stehen und Gehen auf dem kybun Material aktiviert die Muskulatur kontinuierlich, verbessert die Durchblutung und schult die Körperwahrnehmung. Gleichzeitig reduziert es die sitzende Zeit – ein wichtiger Faktor, um Insulinresistenz, Übergewicht und Diabetes 2 Symptome zu beeinflussen. Die sanfte Aktivierung der Tiefenmuskulatur in Beinen, Füssen und Rumpf unterstützt Haltung und Gleichgewicht, fördert die Stand- und Gangsicherheit und wirkt präventiv gegen muskuläre Dysbalancen, die bei langjähriger Zuckerkrankheit auftreten können.
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Aktivierung und Stärkung der Muskulatur
Die elastisch-federnde Sohle aktiviert die Muskulatur beim Gehen und Stehen auf sanfte, aber nachhaltige Weise. Besonders die Tiefenmuskulatur in Füssen, Beinen, Becken und Rumpf wird trainiert, was für Stabilität, Haltung und Bewegungskoordination entscheidend ist. Diese kontinuierliche Aktivierung stärkt die Muskeln, reduziert muskuläre Dysbalancen und unterstützt die Fussgesundheit, die bei Diabetikern besonders gefährdet ist. Gleichzeitig wird die Körperwahrnehmung geschult, was die Stand- und Gangsicherheit verbessert und Schonhaltungen reduziert, die durch Sensibilitätsstörungen oder Diabetes Symptome häufig entstehen.
Darüber hinaus hat die regelmässige Aktivierung der Muskulatur einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel. Muskeln verbrauchen Energie und unterstützen die Glukoseaufnahme aus dem Blut. Dies kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Insulinwirkung zu verbessern. Besonders bei Menschen mit Diabetes oder Insulinresistenz wirkt sich die sanfte, aber kontinuierliche Bewegung der Muskulatur unterstützend auf den Zuckerhaushalt aus.
Gleichgewicht und EMG
Die Gleichgewichtsfähigkeit wurde mit einer Kraftmessplatte durch die Bewegung des Körperschwerpunkts von vorne nach hinten (ant-post) und seitlich (med-lat) beim Stehen gemessen. Parallel erfasste eine Elektromyographie (EMG) die muskuläre Aktivität.

Mit herkömmlichen Schuhen
- Reduzierte muskuläre Aktivität
- Reduzierter Bewegungsumfang des Körperschwerpunktes

Mit kybun Schuhen
- Erhöhte muskuläre Aktivität
- Erhöhter Bewegungsumfang des Körperschwerpunktes
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Optimierte Druckverteilung
Die elastisch-federnden kybun Produkte umschliessen die gesamte Fusssohle und sorgen für eine gleichmässige Druckverteilung über den ganzen Fuss. Dadurch werden punktuelle Druckspitzen deutlich reduziert, was ein entscheidender Vorteil für Menschen mit Zuckerkrankheit und empfindlichen oder sensiblen Füssen ist. Gerade beim diabetischen Fuss, bei dem Druckstellen häufig unbemerkt bleiben können, trägt dies dazu bei, das Risiko von Hautirritationen, Druckstellen und offenen Wunden zu minimieren.
Die optimierte Druckverteilung entlastet nicht nur die Fusssohle, sondern wirkt sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat aus. Gelenke, Muskeln und Sehnen werden gleichmässiger belastet, was Überlastungen reduziert und zu einem angenehmeren, natürlicheren Ganggefühl beiträgt.
mit kybun
ohne kybun
- Blaue/Grüne Bereiche: Niedrige Druckbelastung. Fusssohlen werden geschont und wenig belastet.
- Gelbe Bereiche: Durchschnittliche Druckbelastung. Um Hornhaut und Druckstellen zu vermeiden, für Entlastung sorgen.
- Rote Bereiche: Übermässige Druckbelastung. Führt unvermeidlich über längere Zeit zu Überlastungsreaktionen.
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Natürliche Fussabrollun
Die elastisch-federnde kybun Sohle ermöglicht durch das verzögerte Einsinken der Ferse eine sanfte, geführte und natürliche Fussabrollung. Das schädliche und unkontrollierte Abklappen des Fusses nach dem Fersenauftritt wird verhindert. Diese kontrollierte Bewegung reduziert harte Auftrittskräfte, welche bei Menschen mit der Zuckerkrankheit besonders problematisch sein können, da empfindliche Fussbereiche oft stärker belastet werden.
Durch die natürliche Abrollung wird die Fussmuskulatur aktiv einbezogen und stabilisiert den Fuss bei jedem Schritt. Dies hilft, unbewusste Schonhaltungen zu vermeiden, die bei sensiblen oder schmerzempfindlichen Füssen häufig auftreten und langfristig zu Fehlbelastungen führen können. Gleichzeitig wird die Gangdynamik verbessert, wodurch das Gehen sicherer und harmonischer wird.
Die sanfte Abrollbewegung verteilt die entstehenden Kräfte gleichmässig über Fuss-, Knie-, Hüft- und Wirbelsäulengelenke. Für Diabetes Patienten bedeutet dies eine spürbare Entlastung der Fusssohle sowie eine geringere Belastung der Gelenke. Die aktive Fussabrollung erhöht den Bewegungsumfang der unteren Extremitäten und somit die Muskelaktivität, was die Durchblutung in den Beinen anregt – ein wichtiger Aspekt bei diabetesbedingten Durchblutungsstörungen.

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Durchblutungsförderung durch höhere Bewegungsaktivität
Der elastisch-federnde Untergrund von kybun fördert eine natürliche, aktive Bewegung bei jedem Schritt. Durch den Rebound Effekt der Sohle wird die Bein- und Fussmuskulatur kontinuierlich aktiviert. Diese Muskelaktivität unterstützt die sogenannte Muskelpumpe, welche den venösen Rückfluss und die Durchblutung in Füssen und Beinen fördert.
Eine verbesserte Durchblutung ist für Menschen mit Diabetes von zentraler Bedeutung, da Gewebe und Nerven häufig weniger gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Die regelmässige Bewegung auf kybun unterstützt die Versorgung von Muskeln, Faszien und Gelenken und kann so die Regeneration des Gewebes begünstigen.
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Reduktion der Krafteinwirkung harter Böden
Harte, flache Böden übertragen Stosskräfte direkt auf Füsse, Knie, Hüfte und Wirbelsäule. Die kybun Sohle absorbiert diese Kräfte teilweise und federt sanft zurück, wodurch Gelenke und Muskeln entlastet werden. Durch das langsame Einsinken der Ferse werden stabilisierende Muskeln aktiviert, was die Gelenkführung unterstützt und Fehlbelastungen reduziert. Gerade bei Diabetikern, die aufgrund von Sensibilitätsstörungen oder beginnender Polyneuropathie anfälliger für Druckstellen sind, kann die sanfte Dämpfung die Mobilität erleichtern und das Gehen angenehmer gestalten.

- Krafteinwirkung 1 beim Fersenauftritt in herkömmlichen Schuhen
- Krafteinwirkung 2 beim Fersenauftritt in kybun Schuhen
- Kraft in Newton
- Zeit in Sekunden
- Gehen auf flachem, hartem Boden in kybun Schuhen
- Gehen auf flachem, hartem Boden in anderen Schuhen
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Pflege und Schutz der Faszien
Die sanften, rhythmischen Bewegungen auf der elastisch-federnden kybun Sohle aktivieren das Fasziengewebe bei jedem Schritt. Diese kontinuierliche, schonende Bewegung fördert die Durchblutung sowie den Flüssigkeits- und Nährstoffaustausch im Bindegewebe. Ein wichtiger Faktor für Menschen mit einer Zuckerkrankheit, bei denen diese Prozesse häufig verlangsamt sind.
Gesunde Faszien sind entscheidend für eine gleichmässige Spannungsverteilung, Stabilität und Beweglichkeit. Bei Diabetes können jedoch reduzierte Bewegung, Muskelabbau oder Sensibilitätsstörungen zu Verhärtungen, Verklebungen und eingeschränkter Beweglichkeit führen. Die aktive, aber gelenkschonende Beanspruchung auf kybun hilft, solche Verklebungen sanft zu lösen, muskuläre Dysbalancen auszugleichen und die natürliche Elastizität des Gewebes zu erhalten.
Gerade bei Diabetikern mit Polyneuropathie oder muskulären Einschränkungen unterstützt die sanfte Mobilisierung auf kybun ein sichereres Bewegungsgefühl. Dies kann dazu beitragen, die Stand- und Gangsicherheit zu verbessern, Stürzen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden im Alltag langfristig zu steigern.
Anwendungstipps bei Diabetes
Bevor Sie die kybun Schuhe zum ersten Mal tragen, sollten Sie einige Anwendungstipps beachten. Die korrekte Nutzung kann helfen, Diabetes Symptome wie Fussbeschwerden, Druckstellen oder Sensibilitätsstörungen zu lindern und die Mobilität nachhaltig zu fördern.
- ◉ Beginnen Sie mit kurzen Tragezeiten und steigern Sie diese langsam. Tragen Sie die kybun Schuhe zu Beginn nur so lange, wie Ihr Körper es zulässt. Muskulatur, Faszien und Nervensystem brauchen Zeit, um sich an den elastisch-federnden Untergrund zu gewöhnen. Führen Sie Pausen ein, wenn eine Ermüdung oder Beschwerden am Bewegungsapparat auftreten. Die aktivierende Wirkung der Schuhe kann insbesondere zu Beginn leichte Anpassungen wie Muskelermüdung oder Sensibilitätswahrnehmungen hervorrufen.
- ◉ Drücken Sie die Ferse beim Auftreten bewusst in das elastisch-federnde Material und spüren Sie die Dämpfung. Dies reduziert die Stossbelastung auf Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder und Faszien und schützt die empfindlichen Füsse. Ein wichtiger Aspekt bei Diabetikern, um Druckstellen und Überlastungen zu vermeiden.
- ◉ Rollen Sie den Fuss langsam von der Ferse über den Mittelfuss bis zum Vorfuss ab. Vermeiden Sie abruptes oder verkrampftes Auftreten. Gleichmässige Bewegungen optimieren die Muskelspannung, verbessern die Durchblutung und fördern die natürliche Abrollbewegung.
- ◉ Führen Sie zunächst eher kleine, kontrollierte Schritte durch, anstatt grosse Ausfallschritte zu machen. Dies unterstützt die Stabilität und Koordination, reduziert das Sturzrisiko und schützt Gelenke in Knie, Hüfte und Rücken.
- ◉ Versuchen Sie mit der Zeit, die Abrollbewegung über den Vorfuss aktiv zu gestalten. Dadurch wird der Bewegungsumfang in Fuss-, Knie-, Hüft- und Wirbelsäulengelenken erhöht, was Verspannungen, Steifigkeit und eingeschränkte Mobilität verringern kann. Falls die aktive Abrollung aufgrund von Blockaden oder Sensibilitätsdefiziten nicht möglich ist, passen Sie die Abrollbewegung Ihren Möglichkeiten an.
- ◉ Insbesondere bei Diabetikern sollten die Füsse täglich auf Druckstellen, Rötungen oder kleine Verletzungen überprüft werden. Diese Kontrolle ist entscheidend, um Verletzungen früh zu erkennen und Komplikationen zu verhindern.
- ◉ Nutzen Sie die Schuhe im Alltag. Die kontinuierliche, sanfte Aktivierung der Muskulatur fördert die Durchblutung, verbessert das Gleichgewicht und unterstützt die Mobilität.
Für kybun neulinge
Beim Tragen von kybun Schuhen ändert sich der Gang von schonend zu natürlich. In 90% der Fälle geschieht dies problemlos.
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